Tipps    Aktuelle Urteile

 

Wir möchten hier unsere Mitglieder und Interessenten zu aktuellen Entscheidungen der Gerichte zu Fragen des Mietrechts, aber auch zu anderen aktuellen Themen rund um das Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum informieren.

Wir weisen aber in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gerichtsentscheidungen immer auf spezielle Sachverhalte abzielen und damit nicht auf scheinbar gleiche Fälle zu verallgemeinern sind.

 

Tipps

In der Urlaubszeit Haus und Wohnung vor Einbrechern schützen

Versteckte Hinweise auf Abwesenheit vermeiden  

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Nur jeder fünfte Einbruch wird aufgeklärt. Der durchschnittliche Schaden beläuft sich dabei auf knapp 2.400 Euro pro Fall. Vor diesem Hintergrund rät der Hauseigentümerverband Haus & Grund jedem Sommerurlauber, vor der Abreise Haus und Wohnung effektiv vor Einbrechern zu schützen. Dass dies nicht teuer sein muss, zeigen folgende Empfehlungen: Freunde oder Nachbarn sollten regelmäßig den Briefkasten leeren. Um den Anschein zu erwecken, dass sich Personen in dem Haus bzw. in der Wohnung aufhalten, können über Zeitschaltuhren Rollläden betätigt und Lampen an- und ausgeschaltet werden. Die Ansage auf dem Anrufbeantworter darf nicht auf die Abwesenheit hindeuten. Am besten wird er komplett ausgeschaltet. Sichergestellt werden sollte, dass Fenster geschlossen sind und die Haustür nicht nur zugezogen, sondern abgeschlossen ist. Handwerkertermine oder Ähnliches sollten abgesagt werden. Anstatt Wertsachen frei herumliegen zu lassen, sind diese besser in einem Tresor bzw. Bankschließfach verwahrt. Eine vor der Abreise erstellte Liste und Fotos der Wertsachen können, wenn es doch zu einem Einbruch kommt, bei der Regulierung des Schadens helfen.

Ratsam ist es, langfristig in die Sicherheitstechnik des eigenen Hauses bzw. der eigenen Wohnung zu investieren. So gibt es spezielle einbruchhemmende Türen und Fenster sowie elektronische Sicherheitssysteme. Was im Einzelfall sinnvoll ist, darüber informieren Experten der Polizei.

Frühjahrsinspektion für das Haus

Winterschäden rechtzeitig entdecken 

Der strenge Frost des Winters hat an vielen Häusern Spuren hinterlassen. Hauseigentümer sollten ihre Immobilie daher gründlich in Augenschein nehmen, rät der Hauseigentümerverband Haus & Grund <Land>. An erster Stelle stehen dabei die Inspektion des Daches sowie der Fallrohre und Fenster. Häufig führen Schneelasten und Stürme zu Schäden an der Dachdeckung. Dachziegel können sich verschoben haben, so dass kleine Öffnungen entstehen. In der Folge gelangt Wasser in das Gebäude. Haus & Grund rät daher, Dächer im Frühjahr gegebenenfalls auch durch einen Fachmann in Augenschein nehmen zu lassen. Ebenso wichtig ist es, Dachrinnen und Fallrohre zu überprüfen. Durch die vielen Tau- und Frostphasen der vergangenen Monate können insbesondere die Fallrohre von Frostschäden betroffen sein. Bei einem Blick auf die Fassade lassen sich zudem Risse frühzeitig entdecken. Diese Risse sollten im Laufe des Sommers beseitigt werden, um größere Schäden im kommenden Winter zu vermeiden.  

Haus & Grund empfiehlt zudem, Fenster- und Türdichtungen zu überprüfen und eventuell einzufetten, damit sie nicht porös werden und weiterhin wasser- und winddicht schließen. Zudem lohnt im Hausinnern jetzt ein Blick in die oberen Zimmerecken. Dort bildet sich häufig als erstes im Winter Schimmel infolge unzureichender Lüftung oder mangelhafter Dämmung. Wenn Schimmel frühzeitig bekämpft wird, lassen sich Gesundheitsschäden vermeiden.

FRÜHJAHR

Eigenen Garten in Schuss bringen und Steuerbonus sichern

Wie der Fiskus an den Kosten beteiligt werden kann  

Nach einem langen Winter werden in den kommenden Wochen die Gärten wieder in Schuss gebracht. Wer dabei fremde Hilfe in Anspruch nimmt, kann einen Teil der anfallenden Kosten steuerlich geltend machen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund <Land> hin. Grundsätzlich bietet das Steuerrecht Eigenheimern zwei Möglichkeiten: zum einen den Steuerbonus für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen, zum anderen den Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Haushaltsnahe Dienstleistungen sind dabei solche Arbeiten, die normalerweise von den Haushaltsmitgliedern selbst erledigt werden, wie beispielsweise Heckenschneiden, die Beetpflege oder regelmäßiges Rasenmähen. Aufwendungen hierfür können in Höhe von maximal 4.000 Euro (20 Prozent von bis zu 20.000 Euro) pro Jahr von der Steuerschuld abgezogen werden. Sind im Laufe des Winters beispielsweise einige Gehwegplatten abgesackt, so ist der Arbeitsaufwand meist etwas größer. Für diese Fälle gibt es zusätzlich einen Steuerbonus für Handwerkerleistungen. Eigentümer, die an ihrem selbstgenutzten Haus oder der selbstgenutzten Eigentumswohnung Erhaltungs-, Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen durchführen lassen, können den Staat jährlich mit bis zu 1.200 Euro (20 Prozent von bis zu 6.000 Euro) an den Arbeitskosten beteiligen. Auch bei einer Neugestaltung des Gartens kann der Steuerbonus in Anspruch genommen werden. Steuerlich nicht abzugsfähig sind dagegen alle Materialkosten, wie neue Pflastersteine oder Pflanzen.  

Hinweis: Die Aufwendungen sind im Rahmen der Einkommensteuererklärung geltend zu machen. Die Kosten müssen gegenüber dem Finanzamt nur auf Nachfrage nachgewiesen werden. Dennoch sollten Haus- und Wohnungseigentümer alle Rechnungen und Zahlungsnachweise (Überweisungsbeleg, Kontoauszug) über ausgeführte Arbeiten aufheben. Der Steuerabzug wird zudem nur anerkannt, wenn zugleich die unbare Zahlung der erhaltenen Rechnung auf das Konto des Handwerkers bzw. Dienstleisters nachgewiesen werden kann.

Bei schwankenden Temperaturen Heizung nicht durchlaufen lassen.
Berlin (dpa/gms) - Bei den derzeit schwankenden Temperaturen sollte die Heizung nach dem Gebrauch wieder ausgeschaltet werden. Andernfalls müsse das Gerät möglicherweise ständig "gegen den Durchzug anheizen", teilt die Deutsche Energieagentur (dena) in Berlin mit. Grundsätzlich sei es richtig, die Heizung auch in dieser Jahreszeit einzuschalten, wenn es in der Wohnung kalt ist.
Verbraucher dürfen aber nicht vergessen, sie wieder auszuschalten, sobald es in Haus oder Wohnung warm genug ist, oder die Sonne sich wieder zeigt. Das Thermostat sollte jedes Mal herunter-, die Therme ganz ausgeschaltet werden. Denn intuitiv halte man die Fenster nur im Winter weitgehend geschlossen - im Sommer würden sie immer wieder aufgerissen, um Sonne und Luft in die Wohnung zu lassen.

Übergabeprotokoll

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Aktuelle Urteile

Bezüglich aktueller Urteile verweisen wir auf Haus und Grund Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.

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